Den Irokesen zufolge fiel die Mutter aller Menschen vom Himmel auf die von einer Schildkröte aus dem Meer gezogene Erde. Ein Mythos. Zurzeit steht das Meer in Flammen und die Schildkröten verbrennen. Kein Mythos, sondern Realität im Golf von Mexiko, wo der britische BP-Konzern versucht, die von ihm verschuldete Ölpest unter Kontrolle zu bringen – indem er das Öl großräumig abfackelt. Wegen dieses grausamen Vorgehens haben drei Tierschutzorganisationen in Washington Klage gegen BP eingereicht. »Diese unschuldigen Tiere, deren Lebensraum durch das Öl schon stark beschädigt wurde, werden auch noch bei lebendigem Leibe verbrannt«, so Cathy Liss vom Animal Welfare Institute.
Das Epitheton »unschuldig« verweist auf eine so banale wie offenkundige Tatsache: Tiere werden von Menschen nicht deshalb getötet, weil sie Schuld auf sich geladen haben. Während es sich bei den per Feuer massakrierten Schildkröten um vermutlich von den Tätern bedauerte »Kollateralschäden« handelt, müssen andere Tiere sterben, weil sie essbar sind. Oder geeignet für Medizintests. Oder sie sind einfach überflüssig. Wie Jahr für Jahr mehr als 40 Millionen Küken allein in Deutschland, die das falsche Geschlecht haben und später keine Eier legen. Sie werden natürlich nicht lebendig verbrannt. Nur vergast und geschreddert.
Und da soll es einen Gott geben, der alle diese grausamen Dinge von Menschen begangen, seelenruhig unterstützt? Wie vermessen sind jene
Christen, sich als Krönung der Schöpfung bezeichnen und vor ihrem erdachten Gotte winselnd um Gnade bittend knien. Aber keine Gnade für die Tiere! Erbärmlich.
Vielen Dank Herr Bossenz für Ihren neuerlichen Beitrag!
Wie Recht doch Schiller hatte. Viele Menschen meinen noch immer, unsere Spezie sei die Krone der Schöpfung, wovon besonders die Mehrheit von "God´s own country" (USA) überzeugt ist. Dabei sind wir nicht mehr, als der "´Gipfel´ der Schöpfung, ein Irrtum, den der Schöpfer bestimmt schon lange bitter bereut!
Re: Bequeme Informationsquelle ueber die Strategie der USA und des Vatikans.
Die Opfer eines deutschen Offiziers in der Nacht des Ramadan vom 3. zum 4. September 2009.
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