Roderick Agius, Malta 09.07.2010 /

Libyen als EU-Außenposten

Immer weniger illegale Einwanderer kommen über Nordafrika nach Europa – neue Routen führen jetzt über die Türkei

Das Mittelmeer zwischen Libyen und Italien bildet nicht mehr die Hauptroute für illegale Einwanderer, die aus Afrika nach Europa wollen. Libyen scheint die Tore geschlossen zu haben. Viele Flüchtlinge weichen nun auf die Türkei aus.

In den vergangenen Jahren sind diese Bilder immer wieder aufgetaucht: Flüchtlingsboote im Mittelmeer, überfüllte Flüchtlingslager in Malta, Flüchtlingsrevolten auf Lampedusa. Doch damit scheint es nun vorbei. Im kleinen Malta, das in den vergangenen Jahren bis zu 3000 Flüchtlinge pro Saison aufnehmen musste, ist seit dem Frühjahr kein einziges Flüchtlingsboot gelandet. Bereits in den vergangenen Jahren waren die Zahlen zurückgegangen. Im April entschied die maltesische Regierung deshalb, sich nicht mehr an den Patrouillenfahrten von Frontex, der EU-Grenzbehörde, zu beteiligen.

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