Hat einer etwas richtig gut gemacht, findet sich bestimmt jemand, der es noch besser konnte. So auch im Falle des Kraken-Orakels Paul. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) tat nach der Fußball-WM kund, dass es nach der WM 2006 und der EM 2008 nun zum dritten Mal richtig lag. Volkswirtschafts-Prof. Gert G. Wagner süffisant: »Das muss Paul, die Krake, erstmal nachmachen.« Er dürfte wissen, dass der Arme wegen geringer Lebenserwartung von kaum drei Jahren günstigstenfalls zwei derartige Ereignisse orakelnd begleiten könnte.
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Nicht Kraft noch Stunde sparte der Spandauer SPD-Direktabgeordnete des Abgeordnetenhauses Daniel Buchholz am Mittwoch/Donnerstag. Komplette 24 Stunden widmete er sich seinem Wahlkreis und hatte auch einen Direkt-Erfolg. So musste er den 22.30 Uhr gestarteten Karaoke-Wettbewerb auf Beschwerde leiser drehen. Dann wieder ein Anruf. Nein, jetzt sei es mit der Lautstärke in Ordnung, äußerte der Beschwerdeführer. Jetzt wollte er einen Termin beim Abgeordneten.
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Für Problemlösungen aller Art empfiehlt sich der Vorsitzende der Jungen Union Berlin, Conrad Clemens. Dank 15 Jahren persönlichen Wohnens in Nordneukölln erweist er sich als profunder Kenner des Schwimmbades am Columbiadamm. »Mit kleinen Nicklichkeiten an der Schlange zur Rutsche oder zum Eis-Stand fängt es an, bis hin zu Massenkrawall von Familienclans.« Der subtile Lösungsvorschlag des christdemokratischen Nachwuchskaders: Das Bad wird sofort nach solchen Vorfällen eine Woche geschlossen, die Erklärung erfolgt auf einem Schild vor dem Eingang. Diese tolle Idee könnte wohl bis hin zu Kriegen Anwendung finden – zumachen und Schild raus.
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Dank einiger Baumaßnahmen – ausgerechnet zum Einziehen umweltfreundlicher Kältedecken – mussten Abgeordnete und Mitarbeiter mehrerer Fraktionen in den Hitzetagen aus ihren Büros hinaus und in Container hinein. Nun schauen sie dort, ob das Thermometer die 40-Grad-Marke knackt, vielleicht ein klimatisierter Raum unauffällig zu besetzen sei und eine Linkspartei-Mitarbeiterin fragte sich schon, bei wieviel Grad das Eiweiß im Hirn gerinnt.
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Wieviel Wasser Mann in einer Hose wegschleppen kann, offenbarten die Berliner Bäder Betriebe. Sie erkannten Surfshorts oder Sporthosen, die bis ans Knie reichen, als zwar cool, nicht aber als Badebekleidung an. Der Grund: »Die Bäder verlieren jedes Mal ein bis drei Liter Wasser, wenn Sie in diesen Shorts aus den Becken steigen.«
Aktuelle Ausgabe: 25.05.2012
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