Carsten Hübner 02.08.2010 / Inland

buchenwald.de fast komplett

Thüringer Innenministerium befürchtet weitere Angriffe von Neonazis auf Internetangebote

Nach dem Angriff auf das Informationsportal der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora hat das BKA die Ermittlungen an sich gezogen. Die zerstörten Internetseiten konnten inzwischen weitgehend wiederhergestellt werden.

Die Tat war von langer Hand vorbereitet. Schon vor geraumer Zeit, so die ersten Untersuchungsergebnisse, hätten Unbekannte den Computer-Virus ins System geschmuggelt, mit dessen Hilfe am Mittwochmorgen vergangener Woche die Internetpräsentation www.buchenwald.de manipuliert wurde. Die Polizei spricht deshalb nicht nur von einem erheblichen technischen Aufwand, der betrieben worden sei, sondern auch von hoher krimineller Energie. »Es ist davon auszugehen, dass der oder die Täter nicht aus Thüringen kommen«, so Bernd Edelmann, Sprecher des Erfurter Innenministeriums. Für ein solches Vorgehen fehle es der dortigen Neonaziszene schlicht an den spezifischen Fähigkeiten. Wahrscheinlicher ist aus Sicht der Ermittlungsbehörden ein bundesweiter oder sogar international operierender Täterkreis, der noch weitere Cyber-Attacken planen könnte. Das Bundeskriminalamt hat deshalb inzwischen die Aufklärung des Falls übernommen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: