Axel Berger 03.08.2010 / Ausland

Der Welternährungskrieg

Walden Bello vermittelt in »Politik des Hungers« Hintergründe zur globalen Landwirtschaft

Die Nahrungsmittelkrise von 2007 und die darauf folgenden Hungerrevolten haben die Organisationsprinzipien der globalen Landwirtschaft wieder verstärkt in die öffentliche Diskussion gebracht. Dazu hat der philippinische Soziologieprofessor, Walden Bello, mit seinem Buch »Politik des Hungers« eine lesenswerte Analyse vorgelegt.

Ökologisch umstritten: Palmölproduktion im Malaysia ND-

Hunger wird gemacht: So lautet die zentrale These von Walden Bello in seiner umfangreichen Studie über die globale Landwirtschaft »Politik des Hungers«. Er widerspricht damit ausdrücklich jenen Analysten, die die sich teilweise verdreifachenden Preise für Nahrungsmittel im Jahre 2007 als Folge von Missernten klassifizierten. Sowohl die UNO als auch die meisten Nichtregierungsorganisationen, wie etwa die deutsche WEED, kamen damals zu dem Ergebnis, die Preissteigerungen seien die Folge der verstärkten Spekulation auf dem Weltagrarmarkt und künstlicher Verknappung gewesen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: