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14.08.2010

Buschehr produziert bald Strom

Iranisches AKW wird mit Brennstäben bestückt

Teheran (AFP/ND). Die Inbetriebnahme des ersten iranischen Atomkraftwerks rückt immer näher: Nach jahrelanger Bauzeit solle der Meiler im südiranischen Buschehr kommende Woche mit Brennstäben bestückt werden, sagte der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, am Freitag. Im internationalen Streit um das iranische Atomprogramm dürften sich die Fronten damit weiter verhärten.

Der Brennstoff solle in der kommenden Woche in die Anlage gebracht werden, sagte Salehi. Dann seien noch weitere sieben bis acht Tage nötig, um die insgesamt 165 Brennstäbe in dem von Russland gebauten Reaktor zu installieren. Die Stromproduktion soll demnach Mitte September beginnen. Salehi bestätigte damit vorherige Angaben der staatlichen russischen Atombehörde Rosatom. Ein Rosatom-Sprecher hatte zuvor gesagt, die Anlage in Buschehr solle am 21. August mit Brennstoff versorgt werden. Ab diesem Zeitpunkt könne sie als nukleare Einrichtung angesehen werden.

Der Reaktor in Südiran gehört zu den Streitpunkten des Landes mit der internationalen Gemeinschaft, die hinter dem iranischen Atomprogramm die Absicht zum Bau von Atomwaffen vermutet. Die Regierung in Teheran bestreitet die Vorwürfe.

Die offizielle Inbetriebnahme der umstrittenen Anlage soll den Angaben des Rosatom-Sprechers zufolge von einem Festakt begleitet werden, zu dem auch Behördenchef Sergej Kirijenko kommen will. Nach Angaben der russischen Atombehörde könnte der Einbau der Brennstäbe jedoch einen Monat dauern. Rosatom machte keine Angaben darüber, wann der Meiler tatsächlich Strom produzieren wird. Der Bau der Atomanlage in Buschehr war noch vor der iranischen Revolution im Jahr 1979 vom deutschen Siemens-Konzern begonnen, im Zuge des irakisch-iranischen Kriegs 1980 aber eingestellt worden. 1994 nahmen russische Ingenieure das Projekt wieder auf.

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