Dichtung und Wahrheit des Beschäftigungswunders

Statistiker entdecken die »Vollbeschäftigteneinheit« als neue Grundlage für die Erwerbslosenzahlen

Die realen Erwerbslosenzahlen sind viel höher als es die offizielle Statistik Monat für Monat angibt. Nun hat der Staat eine neue Berechnungsmethode gefunden – sie ähnelt einer, die schon in der DDR angewendet wurde.

Seit über drei Jahrzehnten herrscht in Deutschland permanent Massenarbeitslosigkeit. Trotz statistischer Tricks existiert real eine sich verfestigende Sockelarbeitslosigkeit von über drei Millionen registrierten Arbeitslosen. Bei diesem Sachverhalt grenzt es schon an Komik, wenn behauptet wird, dass in der Bundesrepublik seit Monaten ein Beschäftigungswunder blüht. Begründet wird dieses Wunder auch mit der Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, dass »im zweiten Quartal 2010 rund 40,3 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland hatten. Das waren 72 000 Personen oder 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das ausgewiesene Niveau stellt den höchsten Erwerbstätigenstand in einem zweiten Quartal seit der Wiedervereinigung dar und kommt dem im vierten Quartal 2008 erreichten Höchstwert von 40,7 Millionen nahe.«

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