Karin Leukefeld 22.09.2010 / Ausland

Am Ende verloren beide Seiten

Heute vor 30 Jahren begann Irak mit Luftangriffen auf iranische Städte den ersten Golfkrieg / Eine irakisch-iranische Aussöhnung steht auch zwei Jahrzehnte nach Kriegsende aus

Aufgerüstet und ermutigt, beinahe gedrängt vor allem von den USA und anderen westlichen Staaten, begann Saddam Hussein, der neue starke Mann in Bagdad am 22. September 1980 einen Krieg gegen den Nachbarn Iran. Es ging ihm materiell vor allem um die ölreiche südostiranische Provinz Chusistan, die mehrheitlich von Arabern bewohnt wird, und politisch um die Vorherrschaft im Mittleren Osten. Beides misslang gründlich. Am Ende, 1988, hatte der Krieg keinen Sieger, aber zwei Verlierer.

Es ist wie »Salz in eine Wunde streuen«, erinnert sich eine junge Irakerin an den Beginn des Irak-Iran-Krieges 1980. Sie sei Kind gewesen, als der Vater in den Krieg zog und in iranische Gefangenschaft geriet, wo er fünf Jahre verbrachte. Ihre Jugend habe sie zwischen »Hammer und Amboss der UN-Sanktionen und der US-Wirtschaftsblockade« erlebt, heute müssten ihre Kinder die Folgen der US-Besatzung ertragen. »Doch wen interessiert das?«

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