Jürgen Vogt, Temuco 04.10.2010 / Ausland

»Dort ist noch der Schuhabdruck«

Chiles Ureinwohner, die Mapuche, sehen sich staatlicher Repression ausgesetzt. 38 Häftlinge griffen zum Hungerstreik

In Chile haben 28 inhaftierte Mapuche-Indianer am Wochenende ihren Hungerstreik nach 82 Tagen beendet. Regierung und Verhandlungsführer der Indianer einigten sich auf einen Kompromiss. Demnach verzichtet die Regierung auf eine Anklage auf der Grundlage des Antiterrorgesetzes. Einer der 28, Eliseo, stammt aus der Comunidad Mateo Ñirripil – wie auch die anonymen Belastungszeugen. Zehn Mapuche halten weiter am Hungerstreik fest.

Pedro Ñirripil vor seinem bescheidenen Haus. Seine Frau Elena Cayupan (u.) beim Mate-Tee. Ihr Sohn Eliseo gehörte zu den hunger-streikenden Mapuche.

»Wir sind Mapuche bis auf die Knochen.« Pedro Ñirripil lacht. Seit 37 Jahren ist er mit Elena Cayupan verheiratet. Kennengelernt haben sie sich in der Comunidad (Gemeinschaft) Mateo Ñirripil. »Hier heißen fast alle Ñirripil oder Cayupan, fast alle sind mit einander verwandt.« Beide sind noch unter 60, haben drei Söhne und vier Enkel.

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