Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

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Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

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Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

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14.10.2010
Tagesglosse

Unten links

Sage einer, es tue sich nichts in Stuttgart. Die Forderung nach personellen Konsequenzen, die die Schwaben seit Wochen auf der Straße erheben, ist erfüllt: Gestern hat der VfB seinen Trainer gefeuert. Der Volkszorn hat sich also gelohnt. Die Stuttgarter können ihre Trillerpfeifen wieder wegstecken und ihre Schwaben-Streiche daheim weitermachen. Der Schlichter Heiner Geißler kann sowieso einpacken. Und die CDU in Baden-Württemberg gleich mit. Für die ist nämlich der Zug – ob nun vom bisherigen Kopf- oder vom erträumten Durchgangsbahnhof – abgefahren. Klein beigeben kann sie schon der Kanzlerin und Parteivorsitzenden wegen nicht, die keine Vorsicht an der Bahnsteigkante walten ließ und ihr Schicksal an Stuttgart 21 gekoppelt hat. Zieht die CDU das Ding aber am Volkswillen vorbei durch, kann sie die Landtagswahl im März vergessen. Dann wäre Ministerpräsident Mappus mit zehn Monaten übrigens exakt genauso lange im Amt wie der bisherige VfB-Trainer. oer

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