Michael Saager 16.10.2010 / Kultur

PLATTENBAU

Die Gruppe Stella gehörte schon immer zu den Schlaueren. Sängerin Elena Lange erzählte der Musikzeitschrift Intro unlängst, dass sich die Band, bei der auch Thies Mynther, Mense Reents und Hendrik Weber spielen, nie Illusionen über die Errungenschaften und Möglichkeiten parlamentarischer Demokratie gemacht hätte. Es ist eine Weile her, dass Stella gegründet wurden: 1995. Textlich waren sie eine typische Hamburger-Schule-Band, mit Faible für linke Pop- und Politikdiskurse. Auf Sex-Appeal, Stil und Glamour mochte man dennoch nicht verzichten. Das sorgte für ein paar Irritationen, und das sollte es wohl auch. Musikalisch handelte es sich bei Stella zuletzt um eine Indierockband auf dem Sprung zur elektronischen Tanzband. Electroclash? Böses Wort. Dann kam die Pause.

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