Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

Seit nunmehr fast 25 Jahren ist das »nd« einem stetigen Wandel unterworfen und muss sich immer wieder neu in der Zeitungslandschaft erfinden. Das gilt für Print wie für Online, einiges geschieht hinter den technologischen Kulissen, vieles ist für die Leserinnen und Leser augenfällig.

Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der LeserInnen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer „sanften“ nd-Zahlschranke. Wir blenden einn Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

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16.10.2010

5. Internationale ND-Damenschachgala in Berlin

1
Einfach: Matt in 2, A. Ellerman, 1955.

Die 5. ND-Damenschachgala findet am Freitag, 5. November, im Verlagssitz von Neues Deutschland statt: Münzenberg-Saal, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Beginn 15.30 Uhr. Unser internationales Spitzenquartett besteht 2010 aus:

2
Mittel: Matt in 5, J. Breuer, 1955.

Melanie Ohme, 19, Mannheim, Internationaler Meister der Frauen 2009, Platz 8 national, Platz 179 in der Welt, ELO-Zahl: 2311.

3
Schwer: Matt in 9, J. Breuer, 1957.

Anna Scharewitsch, 24, Belarus, Frauen-Großmeisterin 2006, Platz 3 national, Platz 238 in der Welt, ELO: 2283.

Elisabeth Pähtz, 25, Berlin, Frauen-Großmeisterin 2002, Internationale Meisterin 2004, Platz 1 national, Platz 30 in der Welt, ND-Schachgala-Siegerin 2006 und 2007, ELO: 2467.

Regina Pokorna, 28, Slowakei, Frauen-Großmeisterin 2000, Platz 3 national, Platz 94 in der Welt, ELO: 2370.

Die Damen treten in der Vorrunde jede gegen jede an. Die Erst- und Zweitplatzierte spielen Platz eins, die anderen beiden Platz drei aus. (Finals gegen 19 Uhr). Kommentieren wird Großmeister Thomas Pähtz (mehrfacher DDR-Meister).

Der Eintritt bei der 5. Internationalen Berliner ND-Damenschachgala ist kostenlos, für ein Imbissangebot ist gesorgt. Den Schachfans bietet die Gala überdies ein besonderes Schmeckerchen. Wer uns die Lösungen der Matt-Aufgaben (unten) schickt, hat die Chance, zu ND-Schachgala-Extrapartien ausgelost zu werden: Vier Leser treten am 5. November im Münzenberg-Saal als Blitz-Gegner der Schach-Damen an, zehn »blitzen« gegen Schachkinder aus Berliner und Brandenburger Vereinen.

Ihre Matt-Lösungen senden Sie bitte bis Montag, 1. November, an: Neues Deutschland, Sport/Service, Stichwort: Schachgala, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, sport@nd-online.de.

Viel Spaß und Erfolg wünscht

Ihr Sport/Service-Ressort

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