Volker Stahl, Hamburg 25.10.2010 / Sport

Nur eigene Interessen verfolgt

Der FC St. Pauli hat seine NS-Vergangenheit untersuchen lassen

Ein halbes Jahr nach Machtantritt der Nazis ist das Darbieten des »Deutschen Grußes« bei Sportveranstaltungen vorgeschrieben, akustisch bekräftigt durch ein markig gebrülltes »Sieg Heil!«. Die Rugby-Mannschaft des FC St. Pauli, die hier ihre Gäste begrüßt, ist eine konvertierte Fußballmannschaft und Keimzelle der sportlich erfolgreichsten Abteilung des Klubs. Gegründet wird die Rugby-Abteilung 1933 von den Gebrüdern Otto und Paul Lang. Weil sie Juden sind, hatten sie ihren ursprünglichen Verein SV St. Georg verlassen müssen. Doch schon 1934 verlassen sie auch den FC St. Pauli unter ungeklärten Umständen.

Der FC St. Pauli war kein Hort des Widerstands, seine Führung bestand aber auch nicht aus willfährigen Nazis – das ist die Quintessenz einer Studie, die der Historiker Gregor Backes im Auftrag des Bundesliga-Klubs vorgelegt hat.

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