Barbara Martin, Stuttgart 29.10.2010 / Inland

Platzt die Schlichtung in Stuttgart?

Stuttgarter Gespräche vor dem Aus? Die Projektgegner wollen der Bahn ein Ultimatum stellen / Am Südflügel des Bahnhofs wurden neue Bauteile angeliefert – das Gegenbündnis ist empört

Mit dem Neubau einer Schnellstrecke soll im Rahmen von Stuttgart 21 die Fahrzeit nach Ulm von 54 auf 28 Minuten sinken. Doch die geplante Strecke sei für herkömmliche Güterzüge zu steil, monieren die Kritiker. Darüber soll heute gestritten werden – wenn die Schlichtung nicht im Streit abgeblasen wird.

Ein weiterer Diskussionsmarathon war für heute ab zehn Uhr im Stuttgarter Rathaus geplant – doch möglicherweise platzt die Schlichtung schon nach kurzer Zeit. Projektgegner haben beobachtet, dass am Donnerstagnachmittag am Südflügel des Bahnhofs Betonfertigteile angeliefert wurden – für die Fortsetzungen der Arbeiten am Fundament der für das Grundwassermanagement in den Tunnels benötigten Halle. Gangolf Stocker von der Initiative »Leben in Stuttgart« droht nun mit dem Abbruch der Gespräche: »Entweder die Bahn baut das zurück oder sie entschuldigen sich und tun nichts. Dann werden wir fordern, dass während der Gespräche alle Bauarbeiten von uns genehmigt werden«, sagt er gegenüber ND.

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