Kurt Pätzold 30.10.2010 / Inland

Seltsame wörtliche Windungen: »verstrickt«, »verwickelt«

In Berlin wurde die Auftragsstudie zur Geschichte des Auswärtigen Amtes im Nazireich vorgestellt

Dass Nachrichten aus den Gefilden der Wissenschaft die erste Seite von Tageszeitungen erobern und es in manchen gar in deren Aufmachung schaffen, geschieht selten. Machten sie einen sensationellen Fortschritt in der Bekämpfung von Krebserkrankungen bekannt, würde das niemanden wundern. Hingegen eine Meldung über eine Studie »Das Auswärtige Amt und die Vergangenheit«?

Das Buch: »Das Amt und die Vergangenheit – Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik«. Herausgegeben von Eckart Conze. Norbert Frei, Peter Hayes und Mosje Zimmermann«. Karl Blessing Verlag München. 880 S., geb., 34,95 Euro. Auf Seite W9 der heutigen Ausgabe: »Kein Ende, ein Anfang« von Jürgen Amendt Zeichnung: Harald Kretzschmar

Ihre Geschichte beginnt 2005 mit einem Auftrag, erteilt von Außenminister Joseph Fischer. Fünf Historiker, drei Deutsche, ein US-Amerikaner und einer aus Israel, begaben sich mit Mitarbeitern auf die Dokumentenspur, die dieses einst in der Berliner Wilhelmstraße etablierte Amt hinterlassen hatte und verfolgten sie in etwa 30 Archiven, deutschen und solchen im Ausland.

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