Christian Klemm 01.12.2010 / Bewegung

Puritanismus und Systemkritik

Gabriel Kuhn informiert über »Straight Edge«

Hardcore-Punk – diese Bewegung wird gewöhnlich mit schneller Musik, politisch engagierten Texten und einem nihilistischen Lebensstil inklusive häufiger Drogen- und Alkoholexzesse in Verbindung gebracht. Das zumindest letzteres nicht immer zutreffend ist, zeigt »Straight Edge«, eine eigenständige Bewegung innerhalb der heterogenen Hardcore-Szene. Ihre Anhänger trinken keinen Alkohol, rauchen nicht, konsumieren keine Drogen und lehnen Promiskuität ab. Einige von ihnen propagieren eine vegetarische Ernährungsweise, manche vertreten radikalökologische Positionen und andere fühlen sich dem Anarchismus verbunden. Gabriel Kuhn, selbst jahrelang in der Szene aktiv, hat nun ein kleines Buch über Straight Edge vorgelegt. Darin beschreibt er kurz und knapp Entstehung und Geschichte sowie inhaltliche Unterschiede der Bewegung.

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