Fabian Lambeck 09.12.2010 / Inland

Ost-West-Kluft öffnet sich weiter

Statistisches Bundesamt: Haushaltseinkommen liegen in den neuen Ländern bei drei Viertel des Westniveaus

Das Statistische Bundesamt hat die Daten der letzten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe von 2008 nun ausgewertet. Demnach liegen die Nettoeinkommen ostdeutscher Haushalte bei lediglich 75 Prozent des Westniveaus. Somit hat sich die Einkommensschere zwischen Ost und West in den letzten Jahren wieder geöffnet.

Die Einkommens- und Verbrauchs- stichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes ist so etwas wie der Seismograf deutscher Lebensverhältnisse. Alle fünf Jahre werden insgesamt 60 000 Haushalte zu ihren Einnahmen und Ausgaben befragt. Dabei interessieren sich die Statistiker vor allem für Vermögensbildung, Konsumausgaben und die Wohnsituation der Befragten. Die anfallenden Daten dienen beispielsweise auch der Berechnung des Regelsatzes für Hartz-IV-Betroffene. In diesem Zusammenhang geriet die EVS in den letzten Wochen und Monaten immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch weil die Opposition der Bundesregierung vorwarf, die EVS-Daten der letzten Erhebung aus dem Jahre 2008 willkürlich zu manipulieren, um daraus einen möglichst niedrigen Regelsatz abzuleiten.

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