Drei Kündigungen in vier Monaten

Streitbarer Personalratsvorsitzender im Visier der Uniklinik Erlangen

Das Erlanger Universitätsklinikum will einen kritischen Personalrat absägen. Das wirft ver.di der Klinikspitze vor. Ende November bekam der streitbare Personalratsvorsitzende Hajo Ehnes die dritte fristlose Kündigung in nur vier Monaten. Der Personalrat hat die Zustimmung verweigert, deshalb soll das Verwaltungsgericht Ansbach die Zustimmung im Januar ersetzen.

Ulli Schneeweiß ist stellvertretender Geschäftsführer des Bezirks Mittelfranken der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Er vertritt Hajo Ehnes als ver.di-Rechtssekretär. Mit ihm sprach Heike Demmel.

ND: Was ist der Grund für die dritte Kündigung?
Schneeweiß: Es ist absurd: Jetzt versucht der Arbeitgeber den Kollegen Ehnes wegen des Überschreitens der täglichen Höchstarbeitszeit von zehn Stunden außerordentlich zu kündigen. Der Personalrat hat sich wieder gegen die Kündigung ausgesprochen. Dazu muss man wissen: Ehnes ist voll freigestellt, als Personalrat übt er ein Ehrenamt aus. Insofern ist es schon seltsam, wie man da auf Arbeitszeit und Arbeitszeitbegrenzung kommt.

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