Hans-Gerd Öfinger 04.01.2011 / Inland

Besser, billiger, sozialer

Der Rhein-Hunsrück-Kreis nahm die Müllentsorgung wieder in eigene Hände – mit viel Erfolg

Nach Jahren der Privatisierungsmanie bei kommunalen Einrichtungen sind Rekommunalisierungen keine Seltenheit mehr. Und sie sind populär: Die seit einger Zeit wieder kreiseigene Müllentsorgung im rheinland-pfälzischen Rhein-Hunsrück-Kreis senkt schon zum dritten Mal die Gebühren für die Bürger. Die zum 1. Januar 2011 in Kraft getretene Reduzierung der Abfallgebühren für Privathaushalte hatte der Kreistag in seiner letzten Sitzung 2010 beschlossen.

Von dem Landstrich zwischen Rhein, Mosel und Nahe mit der Kreisstadt Simmern und dem Kfz-Kennzeichen SIM kennen die meisten Bundesbürger allenfalls das romantische Mittelrheintal, die Hunsrück-Autobahn A 61 oder den Zubringer zum Flughafen Hahn. Dass hier mit der Rekommunalisierung der Müllabfuhr ein wichtiger Punkt aus linken Kommunalwahlprogrammen realisiert wurde, noch ehe die LINKE in den Kreistag einzog, ist kaum bekannt.

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