Hans-Gerd Öfinger 07.01.2011 / Bewegung

Zerstritten in die Großfusion

Im Zuge der Hochtief-Übernahme durch den ACS-Konzern haben sich Betriebsrat und Gewerkschaft völlig überworfen

Die Übernahmschlacht um den Baukonzern Hochtief durch den spanischen Konzern ACS hat zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Siegfried Müller und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) geführt. Müller sieht sich beim Abschluss einer Vereinbarung Klaus Wiesehügels mit der ACS-Konzernspitze übergangen.

Der Stein des Anstoßes wurde unmittelbar vor Weihnachten gelegt. Der Vorstand der Gewerkschaft IG BAU und die Spitze des ACS-Konzerns vereinbarten für den Fall einer Übernahme von Hochtief durch die Spanier, was sich ein Gewerkschafter nur wünschen kann: Einhaltung geltender Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Mitbestimmungsregeln, Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, Anerkennung der IG BAU als Sozialpartner, sogar das Weiterbestehen von Hochtief mit Sitz in Essen.

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