Fabian Lambeck 15.01.2011 / Inland

Hungern für die Miete

Berliner Kampagne gegen Zwangsumzüge warnt vor Nebenwirkungen der Hartz-IV-Reform

Während der Vermittlungsausschuss noch über die minimale Regelsatzerhöhung von fünf Euro streitet, geraten die anderen Punkte der Hartz-IV-Reform völlig aus dem Blick. Die Berliner Kampagne gegen Zwangsumzüge lud am Donnerstag zu ihrer Neujahrspressekonferenz, um auf weitere Fallstricke der Reform hinzuweisen.

Derzeit streiten Bundesregierung und Opposition über die richtige Berechnung der Regelsätze für Hartz-IV-Bezieher. Dabei enthält das Reformpaket aus dem Bundesarbeitsministerium weitere böse Überraschungen für die Betroffenen, wie Eva Willig von der Kampagne gegen Zwangsumzüge am Donnerstag in Berlin betonte. »Die Reform verschärft auch die Sanktionen und diskriminiert zudem Behinderte.« So sollen Behinderte 73 Euro weniger im Monat erhalten, wenn sie mit anderen Erwachsenen zusammenleben, so Willig. Die Betroffenen bekämen dann nur noch 80 Prozent des normalen Regelsatzes. Somit gäbe es dann für erwachsene Behinderte genauso viel bzw. wenig wie für Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr.

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