Roberto Becker 22.01.2011 / Kultur

Gaffer vor dem Fenster

Andreas Kriegenburg inszenierte »Tosca« in Frankfurt am Main – glänzend am Pult: Kirill Petrenko

Anscheinend darf Puccinis »Tosca« auf dem Opernspielplan nicht fehlen. Seit ihrer Uraufführung am Beginn des vorigen Jahrhunderts herrscht in dieser Frage ein übergreifendes Einverständnis zwischen Intendanten, Künstlern und Publikum. Leidenschaftliche Liebe (auch zur Freiheit), ein veritabler Erzschurke (hauptberuflich Unterdrücker und aus Neigung auch noch potenzieller Vergewaltiger), eine Portion sakraler Budenzauber, eine Folterszene, eine Tötung in Notwehr, die jeder billigen kann, eine Scheinhinrichtung, die dann doch echt ist und ein finaler selbstmörderischer Sprung von der Engelsburg, dazu ein Puccini in Hochform – damit kann man gar nichts falsch machen. Das spielt sich quasi von selbst.

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