Weg mit der Praxisgebühr

Heute soll das Parlament über einen Antrag der LINKEN entscheiden

Auf 4,8 Milliarden Euro summierten sich 2009 die Ausgaben der Patienten für die Praxisgebühr sowie die Zuzahlungen für Medikamente, Krankenhäuser und Hilfsmittel. Das ist ungerecht, findet die Bundestagsfraktion der LINKEN und fordert die komplette Abschaffung all dieser Zusatzkosten. Heute ist ihr Antrag Gegenstand der Debatte im Parlament.

Als die Praxisgebühr für den Arztbesuch in Höhe von 10 Euro im Quartal zum 1. Januar 2004 eingeführt wurde, argumentierten die Befürworter mit den im europäischen Maßstab vergleichsweise hohen Zahlen von Arztbesuchen hierzulande. »Ziel dieser Regelung ist einerseits, die Eigenverantwortung der Versicherten zu stärken und andererseits einen Beitrag zur Konsolidierung der Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung zu leisten«, hieß es damals in einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums.

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