Max Böhnel, New York 27.01.2011 / Ausland

Hoffen auf einen neuen »Sputnik-Moment«

Barack Obama redete im Washingtoner Kongress über die Lage der Nation / USA-Präsident will Wirtschaftsmacht sichern und sparen

In seiner mehr als einstündigen Rede an die Nation, die sich schätzungsweise 50 Millionen US-Amerikaner am Dienstagabend (Ortszeit) im Fernsehen ansahen, skizzierte Präsident Barack Obama im Washingtoner Kongress die Konturen der Regierungspolitik in den kommenden Monaten. Den Schwerpunkt seiner State-of-the-Union-Ansprache legte er auf die Wirtschaftspolitik.

Die geplante Außenpolitik Washingtons handelte Präsident Obama während seiner Grundsatzrede innerhalb von sieben Minuten nur am Rande ab. Allerdings wurde dabei eines der großen außenpolitischen Traumata der Vereinigten Staaten zum Leitgedanken für das angekündigte aktuelle Ankurbeln der Wirtschaft. Als »Sputnik-Moment« bezeichnete Barack Obama die gegenwärtige krisenhafte Lage, die aber auch die entsprechenden Chancen bieten würde: Wie vor 54 Jahren, als die US-Amerikaner mit ansehen mussten, wie der damalige Erzfeind UdSSR den ersten Satelliten ins All schickte, stehe das Land auch jetzt wieder vor der Herausforderung, mit Investitionen in Bildung und Forschung eine »Welle von Innovationen« herbeizuführen, sagte der Präsident. Auf diese Weise würde man nicht nur neue Industriezweige und damit neue Arbeitsplätze schaffen, sondern es handele sich auch um einen »Plan, die Zukunft zu gewinnen«.

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