Tim Zülch 05.02.2011 / Ausland

Zeit des Trommelns und des Zuhörens

Antirassistische Karawane durch Nordafrika erreicht am Sonntag das Weltsozialforum in Dakar

Gruppen aus Mali, Deutschland, den Niederlanden und Österreich haben sich in dem Netzwerk Afrique-Europe-Interact zusammengeschlossen, um die Migrationspolitik der EU ins Visier zu nehmen. Zusammen mit anderen Bündnissen organisierten sie eine zehntägige Karawane-Tour von der malischen Hauptstadt Bamako nach Dakar in Senegal, wo an diesem Sonntag das 11. Weltsozialforum beginnt.

Die Dämmerung ist eingebrochen, der Sand auf den Straßen dämpft die Geräusche, kleine Lehmbauten verstecken sich am Straßenrand, als vier Reisebusse in die Kleinstadt Nioro im Norden Malis einfahren. Menschen mit orangefarbenen T-Shirts steigen aus den Bussen. Sie trommeln und tanzen. »Für offene Grenzen« ruft eine auf Französisch, »Für Bewegungsfreiheit« ein anderer. Dann stimmen sie ihr Lied an. Zu der Melodie von »I like the Flowers« haben sie gedichtet: »Ich mag die Karawane, ich mag den Widerstand, aber was ich am meisten mag, ist die Solidarität«. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes kommen – noch unsicher – näher.

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