Odile Jolys, Dakar 08.02.2011 / Ausland

Weltsozialforum verschafft im bunten Dakar den Stimmlosen Gehör

11. Weltsozialforum in Senegal: Alternative Stimmen melden sich zu Wort

Zum Auftakt des 11. Weltsozialforums in Dakar sind am Sonntag zehntausende Menschen zu einem Protestmarsch zusammengekommen. Die Teilnehmer des sechstägigen Treffens wollen in der senegalesischen Hauptstadt über Alternativen zum herrschenden Weltwirtschaftssystem beraten und sich für eine gerechtere Verteilung der Ressourcen der Erde einsetzen.

Dakar ist auf einmal viel bunter. Und die Bewohner der Hauptstadt Senegals gucken erstaunt zu. Rund 60 000 Teilnehmer des Weltsozialforums sind am Sonntag durch die Innenstadt gezogen. Sie waren alle pünktlich zum Auftakt da, ob per Flugzeug, Karawane oder wie eine Gruppe von Italienern mit Fahrrädern. »Ich bin tief berührt«, sagte der 27-jährige Momar Faye, der am Straßenrand zuschaut. »Es ist unglaublich, das ist das erste Mal, dass so etwas passiert«, erklärt er. Dass Leute aus der ganzen Welt nach Dakar gekommen sind, um für eine freie und gerechte Welt zu demonstrieren, nahmen viele Zuschauer mit Enthusiasmus auf.

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