Reimar Paul 08.02.2011 / Inland

Undichter Salzstock

Greenpeace fordert erneut Aufgabe von Gorleben als Atomendlager

Eine Woche vor dem neuerlichen Besuch von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im Wendland hat Greenpeace die Debatte über die Eignung des Salzstocks Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll befeuert.

Der für die Endlagerung der Abfälle vorgesehene Bereich sei »offenbar komplett von Gaseinschlüssen durchzogen«, sagte gestern der Atomexperte der Umweltorganisation, Mathias Edler. Greenpeace beruft sich auf bislang unveröffentlichte Untersuchungsberichte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die jetzt im Auftrag von Greenpeace ausgewertet wurden. Edler zufolge hat die BGR in sämtlichen Gesteinsproben des betreffenden Bereichs Gas und flüssige Kohlenwasserstoffe gefunden. Sie habe auch Gasanteile von bis zu 45 Prozent nachgewiesen, die von außen in den Salzstock eingedrungen seien.

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