Charlotte Noblet 15.02.2011 / Kino und Film

"Mama Africa" gibt den Ton!

Mit seiner Dokumentationsfilm über die afrikanische Sängerin Miriam Maleka lädt der finnische Regisseur Mika Kaurismäki zu einer wunderbaren musikalischen Reise ein und blickt auf die Anti-Apartheid-Bewegung zurück.

Gestartet wird's in Prospect Township, nahe Johannesburg, in dem "black area" wo Miriam Makeba während des Arpartheid-Regimes groß geworden ist. Wir sehen, wo sie gewohnt hat. Die schöne Stimme ihrer Mutter sowie ihre kleine Tochter Bongi sollte sie damals verlassen, um in New York mit der Musik anfangen zu können. Es war damals mutig von Miriam, erinnert sich eine Ehemalige aus dem Frauentrio "The Skylarks". Sie wußte, sie kann nicht hierher zurückkommen. Ein Naturtalent "made in africa" Auf Xhosa und Zulu haben sie damals zusammen gesungen. So war Miriam Makeba: Erst eine Exotin aus Südafrika, dann aber schnell eine Referenz für die New Yorker Jazzclubs in den 60er Jahren. "Cuban Brothers", "Manhattan Brothers", "The Skylarks": Clubbesitzer, Manager, Musikanten und der südafrikanischen Jazzmusiker Hugh Masekela, der damals ihren Mann war, erzählen von der Zeit mit strahlenden Augen. Miriam Makeba war ein Naturtalent. Sie wollte die Schönheit des Landes, Die Lieder Südafrikas nicht vergessen, sie waren teils von ihr. Sie dürfte nicht zurückreisen, also, es konnte nicht anders gehen: Miriam Makeba brach Afrika Jazz auf der Bühne. Damit wurde sie die Erste: Keiner hatte sich bisher sowas in die US getraut. Miriam Makeba hatte eine Stimme der Afrikaner/innen wiedergegeben.

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