Wolfgang Kötter 28.02.2011 / Ausland

Weltvertrag soll den Waffenhandel eindämmen

Vorbereitungsausschuss tagt ab Montag in New York

Die UNO-Vollversammlung hat für das nächste Jahr eine internationale Konferenz einberufen, um einen weltweiten rechtsverbindlichen Vertrag zur Eindämmung des Waffenhandels zu erarbeiten. Am New Yorker Hauptsitz der Vereinten Nationen tagt ab heute der Vorbereitungsausschuss.

Der Handel mit sogenannten konventionellen Waffen boomt. Wissenschaftler belegen diese Entwicklung mit erschreckenden Zahlen. So konstatiert das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI, dass die 100 größten Waffenhersteller der Welt allein im Jahr 2009 Militärausrüstung im Gesamtwert von 401 Milliarden Dollar verkauft haben. Trotz der anhaltenden Rezession stieg der Umsatz binnen eines Jahres um acht Prozent. Drei Viertel aller Waffenexporte entfallen auf die USA, Russland, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Auch das renommierte Internationale Konversionszentrum in Bonn BICC hat in seinem Jahresbericht 2010 einen ungebrochenen Trend wachsender Rüstungsexporte nachgewiesen. Kein anderer der weltweit führenden Waffenlieferanten hat in der vergangenen Dekade derart zugelegt wie Deutschland, das mit einem Anteil von 11 Prozent nach den USA (30) und Russland (23) den dritten Platz einnimmt. Nach Berechnungen der Experten haben sich die Exporte allein in den letzten fünf Jahren verdoppelt.

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