Hendrik Lasch, Döbeln 05.03.2011 / Kultur

Clara kommt doch noch vom Speicher

Die Odyssee eines Zetkin-Bildes in Döbeln nimmt kurz vor dem 100. Frauentag ein gutes Ende

Erst landete es im Archiv, dann scheiterte eine Ausstellung an der Bürokratie – ein Ölgemälde von Clara Zetkin, das früher in einer Döbelner Oberschule hing, musste einige Irrwege zurücklegen, bevor jetzt doch ein Platz dafür gefunden wurde.

Es war das Symbol einer Freundschaft: das Porträt von Clara Zetkin, das der ukrainische Maler Sorokoljatow in Öl gemalt hatte und das die Kommunistin und Frauenrechtlerin mit weißem Haar zeigt. Seit Mitte der 80er Jahre hing es im Flur der Clara-Zetkin-Oberschule Döbeln, die es in Kiew geschenkt bekommen hatte: »Seit 1981 gab es einen regen Austausch mit der 167. Oberschule«, erzählt der frühere Schuldirektor Werner Schindler. Damit auch jenseits der allsommerlichen Besuche daran erinnert wurde, tauschte man Bilder: Ein Döbelner Schüler malte Ernst Thälmann, und die Kiewer organisierten das Porträt Clara Zetkins (Foto: Schindler).

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