Von Michael Müller, Antalya
08.03.2011

Antalya grüßt Rennsteiglauf

An der türkischen Mittelmeerküste war am Sonntag Beinhärte gefragt

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Nergiz Gürler, Organisationsleiterin von »Runtalya 2011«, grüßt aus Antalya Rennsteiglauf und ND-Team

Die ND-Rennsteigläufer trainieren fleißig, und das Team gewinnt täglich mehr an Form. »Klar, dass ich wieder dabei bin«, schreibt Achim Jürgens aus Bochum. »Voriges Jahr war das ND-Team spitzenmäßig. Ich freue mich aufs Wiedersehen«, lässt uns Ronald Wolf aus Weischlitz wissen.

Am 21. Mai wird es dann wieder soweit sein: Auf allen zehn Strecken des 39. GutsMuths-Rennsteiglaufes gehen auch ND-Starter ins Rennen. Skisprungolympiasieger und DDR-Sportidol Helmut Recknagel (74) fungiert diesmal als Ehrenkapitän des Teams. »Trainingsfleiß macht beinhart«, rät er für die Vorbereitung.

Einmal mehr bewahrheitete sich diese Devise auch am Sonntag an der türkischen Mittelmeerküste beim Öger-Antalya-Marathon »Runtalya«. In den vergangenen Jahren waren auf dem herrlichen Uferstraßenkurs stets schönes Wetter und tolle Sicht auf Meer und Taurusgebirge angesagt gewesen. Diesmal erinnerten plötzlich einsetzender Dauerregen und wechselnde Sturmböen eher an so manches Rennsteiglaufabenteuer.

Doch so wie dort hieß es auch am Ziel von Antalya: Ende gut, alles gut. Und Organisationsleiterin Nergiz Gürler grüßte aus dem Atatürk-Stadion eben diesen Rennsteiglauf sowie die ND-Mannschaft. Deren Teamleiter Michael Müller überreichte ihr das ND-Trikot 2011, nachdem er beim Halbmarathon in der Altersklasse 65 auf Platz 16 eingekommen war.

Einen anderen Berührungspunkt zwischen der türkischen Riviera und dem Thüringer Wald gab es übrigens mit dem Sieg von Birgit Lennartz auf der Marathondistanz (3:04:00) bei den Frauen. Die inzwischen 45-Jährige hatte in der Rennsteiglaufgeschichte insgesamt acht Mal triumphiert!

Der 2006 erstmals veranstaltete »Runtalya« (Marathon, Halbmarathon, 10 km, 4 km Volkslauf) avancierte inzwischen zu einem internationalen Frühjahrsklassiker. Die Gesamtteilnehmerzahl kletterte in den fünf Jahren von 1500 auf 7500. »In einem Land, wo es neben Fußball eigentlich keine weitere populäre Sportart gibt, konnten wir unsere Laufveranstaltung mehr als etablieren. Darauf sind wir mächtig stolz«, sagt Okan Doganaslan, der in der Hamburger Öger-Tours-Zentrale für »Runtalya« verantwortlich ist.

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