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09.03.2011

Stromausfall legte Teile des Bundestags lahm

(dpa/ND-Kröger). Ein Stromausfall hat am Dienstag die Arbeit im Berliner Regierungsviertel stark beeinträchtigt. Bei Tiefbauarbeiten waren am Morgen in der Voßstraße in Berlin-Mitte drei Kabel zur Versorgung des Bundestages und des Bundeskanzleramts beschädigt worden, wie der Energiekonzern Vattenfall Europe mitteilte.

Bei der Grünen-Fraktion hieß es: »Wir sind arbeitsunfähig.« Ähnlich sah es bei den LINKEN im Paul-Löbe-Haus aus. »Gegen neun Uhr ging es los«, berichtete der wissenschaftliche Mitarbeiter der LINKEN Uwe Witt gegenüber ND am Telefon. »Hier ist Untergangsstimmung.« Das Notmanagement scheiterte indes bereits daran, dass aus der Lautsprecheranlage in diesem Teil des Bundestages nur Unverständliches heraussprudelte. Nach und nach fielen dann weitere Teile der Infrastruktur aus: Das betraf die Pumpen für die Toiletten genauso wie Türen und Aufzüge, deren Elektrik nach Beobachtungen nicht mehr oder nur noch bedingt funktionierte. Teilweise mussten Mitarbeiter und Abgeordnete große Umwege in Kauf nehmen, weil laut Witt Sicherheitsleute Türen nicht manuell öffnen wollten. Als auch noch die Telefone auszufallen drohten, wurde ein Großteil der Beschäftigten von den Fraktionsführungen gegen 13 Uhr nach Hause geschickt.

Ausgenommen von den Problemen und der fehlenden Stromversorgung waren die Reichstagskuppel und die neuen Verwaltungsbauten im Regierungsviertel. Das Kanzleramt verfügt nach Angaben von Vattenfall über eine vollständige Ersatz-Stromversorgung. »Kanzleramt und Presseamt nicht betroffen, alles funktioniert bestens«, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert auf der Internetplattform Twitter mit. Der Energiekonzern Vattenfall ging davon aus, dass die defekten Kabel bis 18 Uhr repariert sein sollten.

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