Gaston Kirsche, Hamburg 23.03.2011 / Bewegung

Spekulationen um die Rote Flora

Besitzer will linkes Zentrum in Hamburg verkaufen / Montag läuft Vorkaufsrecht der Stadt aus

Spekulationen über die Zukunft des autonomen Zentrums: Der Besitzer will das Gebäude verkaufen und die Nutzungsbindung als Kulturzentrum kippen. Die Stadt erklärt, niemand habe vor, etwas zu ändern.

»Die Idee der Roten Flora ist unverkäuflich und unbezahlbar«, sagt Andreas Blechschmidt über das linke Zentrum im Hamburger Schanzenviertel. Blechschmidt ist nicht der Vorsitzende der Roten Flora, sondern ein Vertreter ihres Plenums. Dort können alle NutzerInnen mitentscheiden, was in dem selbstverwalteten Zentrum geschieht. Die »Flora« ist vieles: Autonomes Zentrum, Konzertsaal, Jugendzentrum, selbstverwaltete Motorradwerkstatt. Vieles wird hier gemacht, nur eines nicht: Gewinn. Alle sind unentgeltlich aktiv, die Preise im Café, bei Konzerten und Veranstaltungen niedrig.

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