Fragwürdig

Ist Zionismus nicht Rassismus?

Arye Sharuz Shalicar über Werteverteidigung und Kampf gegen Terror / Der 1977 in Deutschland als Sohn jüdischer Migranten aus Iran Geborene ist Pressesprecher der israelischen Armee

ND: Sie haben auf der Leipziger Buchmesse Ihre bei dtv erschienene Autobiografie »Ein nasser Hund ist besser als ein trockner Jude« vorgestellt. Sie berichten über Ihre Jugendzeit in Berlin, wo Sie in dramatischen Straßenkämpfen um Ihr Leben fürchten mussten. Ein Libanese aus dem Kiez sagte zu Ihnen: »Juden sind meine Feinde.« Ist Berlin wirklich ein so gefährliches Pflaster?
Arye Sharuz ShalicarWo ich lebte, war es sehr gefährlich. Als einziger Jude in der Umgebung lebte ich in ständiger Angst. Bis ich dann anfing, Arabisch zu lernen und einen ersten arabischen Freund fand. Ich versuchte mich in einer arabischen Bande zu integrieren, die aber in meiner Anwesenheit Judenwitze machten. Ich fühlte mich angegriffen, hatte aber keine Wahl, musste gute Miene zum bösen Spiel machen. Mir wurde klar, dass ich hier immer fremd bleiben würde.

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