Hagen Jung 29.03.2011 / Inland

Gebet gegen die Gier

Niedersachsen: »Kreuzweg der Schöpfung« warnt vor menschlicher Selbstüberschätzung

Auf die Bedrohung der Umwelt machen evangelische und katholische Christen in Niedersachsen derzeit mit einem »Kreuzweg der Schöpfung« aufmerksam. Fünf Orte werden dabei angesteuert. Am Sonntag war es Gorleben, wo rund 200 Menschen unweit der atomaren Anlagen zu einem Schweigemarsch starteten. Im Mittelpunkt stand die Katastrophe von Fukushima.

Als kirchlich Engagierte vor einiger Zeit nahe dem maroden Atommülllager Asse eine Lärche fällten, um aus ihr ein großes Kreuz zum Mittragen bei der ökumenischen Umwelt-Aktion zu fertigen, war Fukushima noch kein Begriff für Tod und Elend. Doch genau zwei Tage vor seinem Beginn am 13. März bekam der Kreuzweg, den das katholische Bistum Hildesheim organisiert, durch das Geschehen in Japan bittere Aktualität.

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