Markus Dufner 09.04.2011 / Kolumnen
Gastkolumne

Kritische Aktionäre gegen RWE-Klage

Der Autor ist Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Aktionäre gelten gemeinhin als gierig. Die Dividende, die das Unternehmen ausschütten soll, kann nicht hoch genug sein. In den 90er Jahren unterwarfen deshalb viele Konzernvorstände ihre Unternehmen dem Diktat des Shareholder Value mit dem Ziel, den Unternehmenswert durch Gewinnmaximierung und Erhöhung der Eigenkapitalquote zu steigern. Wird RWE-Chef Jürgen Großmann von diesem Motiv getrieben, wenn er sich gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung zur Wehr setzt? Immerhin entgehen RWE allein durch die vorläufige Abschaltung des AKW Biblis A 700 000 bis eine Million Euro täglich an Gewinn. Muss Großmann da nicht aus aktienrechtlichen Gründen – zum Wohle der Aktionäre – Klage einreichen und Schadenersatz fordern?

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