Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
15.04.2011
Meine Sicht

Albtraum

Bernd Kammer hat Verständnis für Schlafbedürfnis

»Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da«, hieß es mal in einem Gassenhauer. Für die Anwohner rings um den neuen Flughafen Berlin Brandenburg könnte das Liedchen bald wieder aktuell werden. Geht es nach der Berliner Wirtschaft und dem ihre Interessen vertretenden Regierenden Bürgermeister, wird ihre Nachtruhe künftig auf fünf Stunden begrenzt.

Das mag Klaus Wowereit reichen und auch manchem Unternehmensboss, den Zehntausenden in der Region um Schönefeld ist das zu wenig. Sie fürchten um ihre Gesundheit, vor allem um die ihrer Kinder. Und fragen sich, warum ihnen nicht wenigstens so viel Nachtruhe zugestanden wird wie den Anwohnern von Tegel, wo sieben Stunden nicht geflogen werden darf. Dass Tegel deshalb kein wirtschaftlicher Flop ist, hat gerade die Bilanz der Flughafengesellschaft wieder bewiesen. Sieben Stunden Nachtruhe entspräche auch der Forderung des Bundesumweltamtes.

Als der Streit um die Flugrouten hochkochte, versprach Wowereit, Gesundheit geht vor Wirtschaftlichkeit. In der Diskussion um die Nachtflüge gilt das offenbar nicht mehr. Stattdessen sollen die Menschen ausbaden, dass vor 15 Jahren von der Politik eine falsche Standortentscheidung getroffen wurde. Zu erwarten gewesen wäre vielmehr, dass diejenigen, die diese Entscheidung jetzt umsetzen, zu deutlichen Kompromissen bereit wären. Damit der Flughafen für die Bewohner der dicht besiedelten Gebiete ringsum nicht zu einem Albtraum wird.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken