Nicolas Šustr 27.04.2011 / Berlin / Brandenburg

Mythos Kiezaufstand

In Kreuzberg gibt es vor dem 1. Mai historische Führungen zur Geschichte der Demonstrationen

Stachel im Fleisch des Springer-Konzerns: Die Rudi-Dutschke-Straße vor dem Verlagssitz

»Sind die Häuser in Friedrichshain eigentlich erst später besetzt worden?«, fragt die junge Frau Bill Haywood. Wir stehen auf der Mittelinsel des verkehrsumtosten Kottbusser Tors. Haywood hat soeben seine Worte zum Kreuzberger Häuserkampf der 70er und 80er beendet. Seit letztem Jahr bietet er unter dem Titel »Revolutionäres Berlin« Führungen zur Geschichte der Kreuzberger 1. Mai-Demos an. Mit bewundernswerter Ruhe erklärt er der politisch interessierten Dame, dass solche Dinge in der DDR nicht möglich gewesen sind und es so etwas daher in der östlichen Stadthälfte vor der Wende 1989 nicht gab.

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