Der Zauberlehrling ist endlich tot. Denn das sollte man nicht vergessen: Washington hatte diesen Osama bin Laden einst aufgerüstet für den Kampf gegen den sowjetischen Erzfeind in kalten Kriegszeiten. Doch aus der vermeintlichen Marionette wurde der Puppenspieler, der Terrorfürst, der so viel Leid über Tausende in den USA und anderswo brachte. So sehr seine Verantwortung dafür nach Rache schreien mag, in rechtsstaatlichen Verhältnissen sollte sich daraus kein Recht zur extralegalen Hinrichtung ableiten. Denn das war die Nachtaktion des Killerkommandos auf fremdem Territorium, wenn sie denn so abgelaufen ist, wie berichtet wurde. Da mussten sich schon ganz andere Massenmörder vor Richtern verantworten.
So groß die Genugtuung zumal bei Angehörigen von Terroropfern jetzt sein mag, letztlich hat sich Präsident Obama mit seinem Tötungsbefehl auf die Stufe jener begeben, denen ein Menschenleben nichts wert ist. Doch gut möglich, dass ein für immer stummer Bin Laden einfach die beste Lösung für die USA ist und ihr unangenehme Wahrheiten erspart. Zu denen gehört auch, dass der »Krieg gegen den Terror« längst ein Vielfaches aller Terrorismusopfer an Menschenleben gekostet hat. Bin Ladens Festnahme sollte einst die Afghanistan-Invasion legitimieren. An den Ursachen des Terrors wird seine Liquidierung eine Dekade später nichts ändern.
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verändert.
Rund 3000 Menschen haben beim Einsturz entführter Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center, in das Pentagon in Washington und beim Absturz eines weiteren Flugzeuges ihr Leben gelassen. Weltweit haben die Menschen die Attentate und den Einsturz des World Trade Centers im Fernsehen und über das Internet live mitverfolgt.
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Am 2. Mai hat ein US-amerikanisches Sonderkommando Osama bin Laden in Pakistan erschossen. Der Anführer des Terrornetzwerkes ist verantwortlich für den Tod tausender Menschen.
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Der Osama bin Ladin wird noch gewaltig von sich reden machen. Bester Beleg dafür ist der orgastische Medienwirbel, den der vor Jahren Verstorbene eben "verursacht"
In dieser Richtung sehe ich den Brief von ROTSPOON. Bin Laden wurde am Sonntag erschossen. Die Filmaufnahmen beweisen es. Ebenso der Gen Test.
eines (Un-)toten: Obama aus dem Meinungstief herausholen.
Den "Christen", die zum Tod eines Menschen auf den Straßen tanzen, möchte ich eine einfache Frage stellen: Was hätte Jesus dazu gesagt? Sind Sie wirklich sicher, er hätte es für gut befunden, dass ein Friedensnobelpreisträger (!) Killerkommandos durch die Welt schickt? Über deren selische Befindlichkeit möchte ich mir lieber keine Gedanken machen; sie müssen über das Gemut eines Fleischerhunds verfügen. Möge ihnen (ihr) Gott dereinst gnädig sein! Den "Friedensfürsten" Obama kann ich nur bitten: Geben Sie den Preis, den Sie mit Ihrer politischen Praxis permanent beschmutzen, zurück!
Aktuelle Ausgabe: 25.05.2012
Das Netzwerk Al Qaida Terrorzentrale im Hindukusch – Mythos oder Realität?
Lange Liste von Attentaten Al Qaida werden rund 100 Anschläge in 18 Jahren zugeschrieben
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