Detlef D. Pries 06.05.2011 / Titel

Obama will die Kopfjagd fortsetzen

Pakistan fürchtet, dass die selbstherrliche Kommandoaktion der USA Schule macht

Ermutigt durch den Erfolg der »Operation Geronimo« gegen Osama bin Laden in Abbottabad – und von wachsender Zustimmung in den USA –, sieht sich Barack Obama zu weiterer Kopfjagd auf Terrorverdächtige in Pakistan berechtigt. Und die pakistanische Regierung scheint mit den USA in einen Wettbewerb um die wichtigsten Trophäen treten zu wollen.

Barack Obama behalte sich das Recht vor, auch künftig gegen Terroristen vorzugehen, die sich in Pakistan aufhalten, verkündete sein Sprecher Jay Carney am Mittwoch (Ortszeit). Schon im Wahlkampf 2008 hatte Obama als Präsidentschaftskandidat angekündigt, er werde gegen Osama bin Laden oder andere Führer des Terrornetzwerks auch in Pakistan vorgehen, wenn die dortige Regierung »unfähig oder nicht willens« sei zu handeln. Durch mehr als 100 Angriffe unbemannter US-amerikanischer Drohnen kamen seit Obamas Amtsantritt in Pakistan bereits über 670 Menschen ums Leben. Oft genug trafen die Angriffe Unschuldige.

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