Roland Etzel 11.05.2011 / Titel

Bomben und Hilfsappelle für Libyen

Erneut schwere Luftangriffe der NATO / UNO beklagt humanitäre Notlage Zehntausender

NATO-Bomber haben in der Nacht zum Dienstag erneut die libysche Hauptstadt Tripolis angegriffen, angeblich galten die Angriffe Kommandozentralen der libyschen Armee. Aber auch die Residenz von Staatschef Gaddafi sei attackiert worden. Berichten zufolge werden die Lebensumstände in Tripolis immer schwieriger – es fehle vor allem an Medikamenten und Nahrungsmitteln.

Gestern war der 53. Tag des NATO-Krieges gegen Libyen. Wiederum wurden Luftangriffe geflogen. In der vergangenen Woche hatte das NATO-Hauptquartier bekanntgegeben, dass man derzeit im Schnitt 59 Luftangriffe täglich absolviere, insgesamt seien es damit bereits über 2000. Und noch immer wird behauptet, dass dies allein geschehe, um Zivilisten vor den völkermordenden Truppen des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi zu schützen. Bewiesen sind weder Massentötungen durch Gaddafis Streitkräfte noch die Verbesserung der humanitäre Lage in Libyen durch NATO-Bomben.

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