Jan Keetman, Istanbul 14.05.2011 / Ausland

Entwicklungshilfe allein reicht nicht

Vertreter der Zivilgesellschaft sind von der UNO-Konferenz für die ärmsten Länder enttäuscht

Die vierte UNO-Konferenz für die 48 ärmsten Länder der Welt in Istanbul macht wenig Hoffnung auf mehr globale Gerechtigkeit. Vertreter der Zivilgesellschaft kritisieren, dass vor allem kommerzielle Interessen im Vordergrund stehen.

In dieser Woche fand in Istanbul die vierte UNO-Konferenz für die am wenigsten entwickelten Länder statt. Es handelt sich dabei um 48 Länder, nach dem Englischen Least Developed Countries auch als LDC abgekürzt, die aufgrund der Kriterien Pro-Kopf-Einkommen, Alphabetisierungsrate und Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt als unterentwickelt eingestuft werden. Die Kriterien sind jedoch etwas willkürlich. Zum Beispiel kann man sich fragen, ob angesichts der wachsenden Bedeutung von Dienstleistungen, das letzte Kriterium nicht überholt ist und ob man andere Kriterien wie die Gleichberechtigung der Geschlechter, Meinungsfreiheit und Umweltschutz nicht zusätzlich berücksichtigen sollte.

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