Benjamin Beutler 16.05.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Chiles mächtige Umweltmafia

Fischer und Mapuche protestieren gegen Abwasser-Pipeline in den Pazifik

Der chilenische Zellulose-Multi »Celulose Aurauco y Constitución« (CELCO) ist mit einer jährlichen Produktion von rund fünf Millionen Tonnen der weltweit drittgrößte Zelluloseproduzent. Zugleich sorgte der Konzern für eines der großen Umweltprobleme in Südchile.

Über eine halbe Million Tonnen Zellulose im Jahr spuckt die Zellulosefabrik aus, die nahe gelegene Ortschaft San José de la Mariquina versorgt ein angeschlossenes Biomasse-Kraftwerk mit Strom. Nicht weit vom qualmenden Industriekomplex strömt der breite Río Cruces vorbei, wenige Kilometer stromabwärts liegt die Regionalhauptstadt Valdivia. Im Mai 1960 zerstörte das stärkste je gemessene Erdbeben so gut wie alle Ortschaften der südchilenischen Region.

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