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Kundgebung für Opfer rechter Gewalt

(epd). Mit einer Kundgebung in Berlin-Buch will eine Initiative am Dienstag an einen vor elf Jahren von Neonazis ermordeten Sozialhilfeempfänger erinnern. Zudem soll bei der Pankower Gedenktafelkommission ein Antrag eingereicht werden, um für den damals 60-jährigen Dieter Eich einen dauerhaften Erinnerungsort zu schaffen, teilte das Bündnis »Niemand ist vergessen!« am Montag mit.

Die Kundgebung am Jahrestag der Ermordung finde vor dem letzten Wohnsitz des Opfers in der Walter-Friedrich-Straße 52 statt, hieß es. Der 60-Jährige wurde in der Nacht zum 25. Mai 2000 in seiner Wohnung zusammengeschlagen und erstochen. Als Motiv nannten die Täter im Prozess »einen Assi klatschen«. Polizei und Staatsanwaltschaft teilten erst drei Monate nach dem Verbrechen mit, dass die Täter der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind. Die Gedenkveranstaltung des Bündnisses »Niemand ist vergessen!« beginnt am Dienstag um 17.30 Uhr am S-Bahnhof Buch.

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