Kathrin Zeiske 07.06.2011 / Ausland

Verhandlungstisch statt blutiger Fehde

Die Organisation Quetzalcoatl betreibt in San Salvadors »Bandenvierteln« Jugendarbeit

Der diesjährige Weltentwicklungsbericht der Weltbank weist El Salvador mit 51 Morden pro 100 000 Einwohner als eines der von Gewalt am meisten betroffenen Länder aus. Als Gründe für die extrem hohe Gewaltrate gilt neben dem Drogenhandel vor allem das Unwesen der Jugendbanden.

Aktivisten von Quetzalcoatl vor einem Wandbild im Viertel

Laut offiziellen Schätzungen soll es in dem mittelamerikanischen Land mit 7,3 Millionen Einwohnern mittlerweile 21 000 Bandenangehörige geben – Tendenz steigend. Die Null-Toleranz-Politik der vorangegangenen ultrarechten Regierungen hatte den Zuwachs trotz exorbitanter Gefängnisstrafen von bis zu 130 Jahren nicht stoppen können. Denn der Gang in Banden wie die Mara Salvatrucha (MS 13) oder die Barrio 18 bleibt ein soziales Phänomen, das sich aus Armut und Perspektivlosigkeit der jungen Mehrheitsbevölkerung nährt.

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