Hans-Gerd Öfinger, Frankfurt am Main 17.06.2011 / Bewegung

Durch alle Instanzen zu gleichem Lohn

IG Metall fordert die Umsetzung des Equal-Treatment-Grundsatzes in Deutschland

Die IG Metall will sich auch juristisch verstärkt für die Gleichbezahlung und Gleichbehandlung von Leiharbeitern einsetzen. Die Gewerkschaft kündigt Musterklagen durch alle Instanzen an.

Bei ihrem Engagement zur Durchsetzung gleicher Löhne und Arbeitsbedingungen für die bundesweit rund eine Million Leiharbeiter will sich die IG Metall auch von den »Nebelkerzen« und der »Verzögerungstaktik« aus den Reihen der Zeitarbeitslobby nicht irritieren lassen. Dies bekräftigte der Justiziar der Gewerkschaft, Thomas Klebe, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Klebe bezog sich damit auf die Folgen einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Ende 2010, die dem christlichem Zeitarbeitsgewerkschaftsverband (CGZP) die Tariffähigkeit abgesprochen hatte. »Die CGZP war nie eine Gewerkschaft und ihre Verbände haben keine Mitglieder«, kommentierte der Jurist Versuche im Umfeld von Zeitarbeitsfirmen, die Unwirksamkeit ihrer Tarifverträge in Frage zu stellen, weil die CGZP in der Vergangenheit möglicherweise doch eine Gewerkschaft gewesen sein könnte.

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