Der schwarze Major

Jakow Drabkin kämpfte mit Lew Kopelew im Großen Vaterländischen Krieg

Der emeritierte Geschichtsprofessor Jakow Drabkin, Mitarbeiter der russischen Akademie der Wissenschaften, Jg. 1918, hat jüngst eine mehrbändige, vielbeachtete Dokumentenedition über die Kommunistische Internationale herausgegeben.

ND: Sie bereiten schon den 100. Geburtstag von Lew Kopelew im nächsten Jahr vor?
Drabkin: Ja, und ich hoffe, dass Lew Kopelews 100. Russen und Deutsche gemeinsam feiern werden. Er war im Kulturleben beider Völker des 20. Säkulums eine bedeutende, sie gewissermaßen verbindende Figur. Als Dichter und Denker seiner Zeit, als Freiheits- und Friedenskämpfer von Weltformat hat er tiefe Spuren hinterlassen. Sein literarischer Nachlass verdient weiterhin erfasst, erläutert und studiert zu werden. Wir möchten in mehreren Städten, in Moskau, Petersburg, Köln, Bremen, Lipetzk und andernorts Konferenzen, Bücherschauen, Filmvorführungen und Diskussionen veranstalten, um neues Interesse, insbesondere unter der Jugend zu wecken.

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