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Von Klaus Teßmann
25.06.2011

Mit Optimismus in den Wahlkampf

LINKE in Marzahn-Hellersdorf will wieder regieren – 40 Prozent der Wählerstimmen sind das Ziel

Vor Optimismus strotzend und kämpferisch zieht die LINKE Marzahn-Hellersdorf in den Wahlkampf. Bezirksvorsitzender Norbert Seichter steckte gestern bei der Eröffnung des Wahlkampfquartiers die Ziele ab. Die LINKE will wieder stärkste Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) werden und alle sechs Direktmandate für das Abgeordnetenhaus holen.

Norbert Seichter weiß, dass es schwierig wird, denn sinkende Umfragewerte machen auch den Genossen im Osten zu schaffen. Er verweist auf die Ergebnisse der Wahlen vor fünf Jahren. Damals hatte die LINKE trotz schlechter Prognosen sechs der sieben Direktmandate geholt. Nur der Wahlkreis im Siedlungsgebiet ging an die CDU mit Mario Czaja verloren. In diesem Jahr sind es nur noch sechs Wahlkreise und so hat die LINKE mit Heiner Niemann und Regina Kittler erfahrene Kandidaten in die Siedlungsgebiete von Mahlsdorf/Kaulsdorf und Biesdorf geschickt – wohl wissend, dass sie mit dem jetzigen Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff und Mario Czaja von der CDU starke Gegenspieler haben werden.

»Wir wollen keinen Wahlkampf gegen die anderen Parteien machen«, erklärte Norbert Seichter, »sondern wir wollen mit dem eigenen Programm für eine Soziale Stadt die Wähler gewinnen«. Und so sind die LINKEN zuversichtlich, dass sie mit ihrer Spitzenkandidatin Dagmar Pohle die linke Politik der vergangenen 15 Jahre fortsetzen können.

Seit 1995 regieren in Marzahn und Hellersdorf Bürgermeister der LINKEN. Das soll auch so bleiben. Norbert Seichter stellte das Ziel, das Ergebnis der Wahlen zur BVV von vor fünf Jahren zu verbessern. Damals zog die LINKE mit 38,2 Prozent und 22 Sitzen in das Bezirksparlament ein. »40 Prozent wollen wir erreichen«, steckt Norbert Seichter das Ziel fest, »das ist ernst gemeint«.

Die LINKE will so oft wie möglich den persönlichen Kontakt mit den Bewohnern im Bezirk suchen. »Wir wollen im September ein neues Bezirksamt mit Dagmar Pohle als Bürgermeisterin«, so der Anspruch der LINKEN. »Wenn wir uns an den Bedürfnissen der Einwohner orientieren, dann finden wir auch Mehrheiten«, betonte die Spitzenkandidatin. »Wir müssen den Bürgern klipp und klar sagen, was wir erreichen können und was nicht.« Dagmar Pohle führte als Beispiel an, dass mit der LINKEN in den vergangenen fünf Jahren keine sozialen Einrichtungen geschlossen wurden. »Wir wollen unsere Probleme auch in Zukunft allein im Bezirk lösen«, sagte Pohle. Es kämen immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund, deren Kinder bisher keine Chance hatten, eine Schule zu besuchen. Doch bisher konnten diese Kinder immer gut integriert werden, das zeichne die bürgernahe Kommunalpolitik der LINKEN aus.

Wahlkampfquartier der LINKEN Marzahn-Hellersdorf, Henny-Porten-Straße 10-12

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