Ines Wallrodt 30.06.2011 / Inland

Freiwillige fehlen

Der Zivildienst läuft aus, der Bundesfreiwilligendienst startet schleppend

Der Zivildienst war eine praktische Sache, führte er doch unterfinanzierten Krankenhäusern und Altenheimen regelmäßig junge Männer zu, die für wenig Geld wichtige Arbeit leisteten. Nun muss man sie davon überzeugen. Bis jetzt mit mäßigem Erfolg.

Am 31. Mai hat Evelin Schwennicke die letzten beiden jungen Männer verabschiedet, die in ihrer Senioreneinrichtung Zivildienst geleistet hatten. Einer hatte in der Küche geholfen, der andere ging dem Hausmeister zur Hand, holte Rezepte von der Apotheke ab oder ist für einen Bewohner schnell mal in den Ort gesprungen, um Batterien zu besorgen. Nun ist die Leiterin des Altenheims im ostsächsischen Markranstädt beunruhigt. Denn freiwilligen Ersatz hat sie bis jetzt nicht gefunden. »Nicht einmal Anfragen habe ich bekommen«, klagt sie. Lediglich ein Rentner habe sich nach dem neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) erkundigt. Er wollte ewas dazu verdienen, ist aber wieder abgesprungen.

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