»Zu viele Barrieren im System«

Umweltpsychologin Ellen Matthies über Klimawandel und Gewohnheiten

Wie beeinflusst der Klimawandel unser Handeln? Unter welchen Bedingungen sind wir bereit, unsere Gewohnheiten zu ändern? Ellen Matthies, Umweltpsychologin an der Ruhr-Universität Bochum, sucht Antworten.

»Angesichts steigender Energiepreise müssten sich viele deutsche Haushalte kostensparende solarthermische Anlagen zulegen, tun sie aber nicht«, sagt die 49-Jährige. »Menschen handeln nicht absichtlich umweltschädlich, ihr Verhalten ist vielmehr ein Produkt aus unterschiedlich motivierten Aktionen.« Finanzielle Anreize sind nur ein Aspekt. Auch Bequemlichkeit, gesellschaftliche Akzeptanz oder geschmackliche Vorlieben spielen eine Rolle. »Manchmal verhindern banale Dinge, dass sich Leute eine Solaranlage auf das Dach setzen, etwa weil es nicht schön aussieht oder weil ihr Installateur das für übertrieben hält.« Nur wenige haben ausreichendes Wissen, um umweltrelevante Entscheidungen treffen zu können.

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